LEF Policy Papers #10 Veronika Grimm, Justus Haucap, Stefan Kolev und Volker Wieland: Eskalation im Nahen Osten: Auswirkungen auf Europa – und was (nicht) zu tun ist
Am 27. April 2026 fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe LEF LAB ein hochaktueller Impulsvortrag mit dem Ökonomen Yann Coatanlem statt...
Auf Einladung des Handelsblatts haben Markus Brunnermeier und Stefan Kolev eine 10-Punkte-Resilienzagenda als Reformpaket für Deutschland ausgearbeitet. Das Konzept der Resilienz und die Vision einer „Um-Industrialisierung“ ziehen sich wie ein roter Faden durch den bewusst lagerübergreifenden Text.
Am 27. April 2026 findet im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe LEF LAB ein hochaktueller Impulsvortrag mit Yann Coatanlem statt...
Der Multilateralismus wird die gegenwärtige Krise und Anfechtungen überdauern. Wir leben in einer Welt, die auf mehreren Ebenen so stark integriert ist wie nie zuvor. Diese Interdependenzen rückgängig zu machen oder radikal umzubauen, wäre deutlich schwieriger und kostspieliger, als viele heutige Gegner des Multilateralismus glauben. Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Dank der tiefen Integration ist ein Land wie Dänemark der neuen Großmachtpolitik nicht schutzlos ausgeliefert.
Hohe arbeitsrechtlich bedingte Restrukturierungskosten erhöhen die Kosten des Scheiterns erheblich und mindern dadurch die Rentabilität sowie die Kapitalrenditen von Technologieunternehmen in Europa. Um den technologischen Rückstand gegenüber den USA und China zu verringern, sind gezielte Reformen nötig, die unternehmerische Dynamik ermöglichen, ohne das europäische Sozialmodell grundsätzlich infrage zu stellen
Hohe arbeitsrechtlich bedingte Restrukturierungskosten erhöhen die Kosten des Scheiterns erheblich und mindern dadurch die Rentabilität sowie die Kapitalrenditen von Technologieunternehmen in Europa. Um den technologischen Rückstand gegenüber den USA und China zu verringern, sind gezielte Reformen nötig, die unternehmerische Dynamik ermöglichen, ohne das europäische Sozialmodell grundsätzlich infrage zu stellen
Im Kontext der aktuellen Debatte über das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ entwickelt das Papier eine ökonomisch fundierte Definition von Infrastruktur. Diese fußt auf einer kapitaltheoretischen Analyse sowie einer begriffs- und rechtshistorischen Einordnung. Daraufhin wird eine funktionale Differenzierung in die Infrastruktur der Unternehmen, Infrastruktur der Haushalte und Infrastruktur des Staates in den Mittelpunkt gerückt, die auf produktionsrelevante Vorleistungen der Unternehmen fokussiert.