Gründung, Vision & Mission2024-04-16T13:11:03+02:00

Gründung, Vision & Mission

Gründung2024-04-25T10:26:32+02:00

Die Ludwig-Erhard-Stiftung e.V. wurde 1967 durch Altbundeskanzler Ludwig Erhard in Bonn als gemeinnütziger Verein gegründet. Als solcher ist sie unabhängig von Parteien und Verbänden und dient seitdem der Fortentwicklung und Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft. Zu diesem Zweck gründete die Stiftung im September 2022 das Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin. Das Ludwig-Erhard-Forum wurde als Denkfabrik und ordnungsökonomische Forschungseinheit ins Leben gerufen, um das Werk und Wirken Ludwig Erhards nicht bloß zu bewahren, sondern vor allem weiterzudenken und in den gesellschaftlichen Diskurs zu tragen.

Vision2024-05-24T11:11:00+02:00

Das Ludwig-Erhard-Forum wird von der Überzeugung getragen, dass wir heute in der besten aller historischen Welten leben. In der Tradition der Sozialen Marktwirtschaft wollen wir uns durch das Zusammendenken von Wirtschaft und Gesellschaft der besten aller möglichen Welten weiter annähern. Denn ganz im Sinne Erhards sind wir davon überzeugt, „dass es falsch wäre, nun auf den Lorbeeren ausruhen zu wollen. Die Soziale Marktwirtschaft ist noch nicht zu Ende geführt. Es gilt, auf ihrer Grundlage eine moderne freiheitliche Gesellschaft zu entwickeln“ (Erhard 1965). Vor diesem Hintergrund verstehen wir die Soziale Marktwirtschaft als ein offenes Konzept, dessen historisches Erbe an Grundsätzen, theoretischen Einsichten und Empirie der steten Übersetzung in die Kontexte der Gegenwart bedarf.

Durch die Weiterentwicklung der offenen Soziale Marktwirtschaft wollen wir nicht zuletzt Debattenräume in der demokratischen Mitte öffnen und so zur Suche nach der „irenischen Formel“ beitragen. Das Streben nach Frieden und Versöhnung stellt die Soziale Marktwirtschaft als funktionsfähige und menschenwürdige Ordnung seit ihren Anfängen der steten Gefahr von Vermachtung und Polarisierung in Wirtschaft und Gesellschaft entgegen.

Mission2024-04-12T15:28:51+02:00

Die Soziale Marktwirtschaft benötigt das Vertrauen der Menschen und dafür informierte wie dialogbereite Fürsprecher. Besonders in fragilen Zeiten muss sie immer dringlicher erklärt und vermittelt werden. Vor diesem Hintergrund versteht sich das Ludwig-Erhard-Forum als kritischer Impulsgeber und Mittler an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir wollen all diejenigen in Dialoge verwickeln, die Ideen entwickeln oder vermitteln, indem wir die polit-ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit wissenschaftlich analysieren, provokant diskutieren und optimistisch kommunizieren.

Unser Ziel ist es, eine neuartige ordnungsökonomische Stimme zu entwickeln. Dabei ist es unser Anliegen als Forum, all denjenigen eine Plattform zu bieten, die die ordoliberale Tradition der Sozialen Marktwirtschaft ernst nehmen und gemeinsam mit uns über ihre zeitgemäße Weiterentwicklung debattieren wollen. Unsere Forschungs- und Arbeitsergebnisse sind unabhängig, transparent und stellen sich dem allgemeinen Wettbewerb der Ideen. Sie beruhen auf einem breiten Austausch mit nationalen und internationalen Wissenschaftlern aus den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie nicht-wissenschaftlichen Kooperationspartnern.

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